Coworking Erfurt. Der Coworking Space in der Landeshauptstadt. Flexibler Arbeitsraum für Freischaffende, Kreative, Webworker, Studenten und Existenzgründer.

8Jun/160

Start-up Finanzierung: Wie geht’s danach weiter?

Im letzten Teil unserer Blogserie zur Start-up Finanzierung, möchten wir Euch ein paar Tipps geben, wie es nach einer Investition weiter gehen könnte. Die Tipps haben wir individuell für Euch zusammengestellt. Wenn Ihr Ergänzungen oder Erfahrungen dazu habt, dann würden wir uns freuen, wenn Ihr uns in den Kommentaren davon berichtet.

Start-up Finanzierung

Tansparenz zu den Investoren waren

Es ist wichtig, die Investoren immer auf den Laufenden zu halten. Durch eine gute Bindung zwischen Investor und Gründer, besteht am Ende die Chance auf eine Anschlussfinanzierung. Außerdem ist es wichtig, dass die Investoren immer genau wissen, was mit ihrem investierten Geld passiert.

Viel selber machen

Auch wenn man plötzlich einen hohen Geldbetrag auf dem Konto hat, ist es trotzdem wichtig, im Bootstrapping Modus zu bleiben. Man sollte zuerst in das Team und die Entwicklung des Produktes investieren. Ein Fehler, den leider viele Start-ups machen, ist es, das Komfortlevel, zum Beispiel durch neue Ausstattung, zu steigern. Dabei muss es zu Beginn kein teures Büro mit einer hochwertigen Einrichtung sein. Am Anfang tun es auch gebrauchte Möbel, die man billig erwerben kann. Der Gang in ein Coworking-Space bietet sich auch an, da man diesen flexibel und günstig buchen kann. Außerdem gibt es in den Spaces auch Raum für Konferenzräume, in denen man Meetings mit den Investoren halten kann. Auch Marketing und PR muss nicht eine externe teure Agentur für Euch übernehmen. In zahlreichen Blogs und Magazinen (z.B. t3n) gibt es einige Tipps zu Marketing für kleines Geld.

Nicht auf dem Geld ausruhen

Auch wenn Ihr nach der ersten Finanzspritze erst einmal keinen finanziellen Druck habt, ist es trotzdem wichtig, sich um weitere Finanzierungsrunden zu kümmern. Das Geld ist oft schnell aufgebraucht und es lohnt sich, sich rechtzeitig zu kümmern. Dabei solltet Ihr allerdings das laufende Geschäft nicht vernachlässigen.

Der Vision und Idee treu bleiben

Wie auch oben schon genannt, ist es wichtig, sich durch die finanziellen Mittel, nicht den Blick auf das Ziel nehmen zu lassen. Die Werte und Prinzipien sollten nicht über Bord geworfen werden. Das nachhaltige Wachstum des Unternehmens muss weiterhin im Vordergrund stehen, indem das Geld, so effektiv wie möglich, in die Weiterentwicklung des Produktes und in das Team investiert wird. Ein Entwicklungsfahrplan kann Euch helfen, an Euren langfristigen Zielen festzuhalten.

Anfallende Kosten berücksichtigen

Viele Start-ups machen häufig den Fehler, unvorhergesehene Kosten nicht mit einzuberechnen. Dazu gehörten zum Beispiel die Personalkosten. Wenn kurzfristig neue Mitglieder ins Team geholt werden müssen, entsteht nicht selten ein großer Kostenpunkt. Darum empfehlen wir, Kompetenzen lieber intern aufzubauen und falls doch nicht alle Personalressourcen gedeckt werden können, Freelancer zu beschäftigen. Die Zusammenarbeit ist sinnvoll, denn die Freiberufler sind flexibel buchbar und werden nur für eine bestimmte Zeit – oftmals für die Dauer eines Projektes – eingestellt. Zudem fallen für Euch die Versicherungskosten des Freelancers weg, was weiterhin Kosten einspart.

Wir hoffen, wir konnten Euch mit unserer Blogserie helfen. Wir wünschen Euch bei der Investoren-Suche und der Umsetzung Eurer Idee viel Erfolg. Vielleicht sieht man sich ja bald in unseren Coworking Space in Erfurt.

Euer Coworking Erfurt-Team

19Mai/160

Start-up Finanzierung: So überzeugt Ihr die Investoren

Wie im letzten Beitrag schon erwähnt, kommt nun der zweite Teil der dreiteiligen Blogserie. Wenn Ihr Euch für eine Finanzierung entschieden habt, dann ist der nächste Punkt einen passenden Investor zu finden und diesen von sich zu überzeugen. Heute wollen wir Euch einige Tipps dazu geben.

Überzeugt die Investoren mit einem gut vorbereiteten Pitch

Timing der Ansprache

Das Timing spielt eine entscheidende Rolle. Denn wen würdet Ihr als Investor eher unterstützen? Jemanden, der ein komplettes Team, einen Prototyp und einen handfesten Businessplan vorlegt oder jemanden, der sich mit einer Idee ohne konkreten Bezug zur wirtschaftlichen Lage vorstellt?

Eine gute Vorbereitung sammelt immer Pluspunkte bei den Investoren, denn es ist ein Zeichen für Zuverlässigkeit und zeigt Euer Interesse, mit Eurer Idee Erfolg zu haben. Also wendet Euch an einen Investor, wenn Ihr ein komplettes Team aufgestellt und einen Pitch mit Businessplan vorbereitet habt.

Die Vorbereitung

Die Ansprache der Investoren kann man mithilfe des Produktes und ersten Feedbacks vorbereiten. Als Erstes solltet Ihr die Ziele Eures Unternehmens festlegen und einen Finanzplan für die nächsten 12 Monate, von den Umsätzen und den Kosten, machen. Ebenso müsst Ihr Euch absprechen, wie viel Geld Ihr aufnehmen und wofür Ihr es verwenden möchtet. Für den Pitch solltet Ihr ein Pitch-Deck für die Investoren erstellen. Das beantwortet die wichtigsten Fragen zu Eurem Geschäftsmodell. Man sollte sich hier auf das Wesentliche konzentrieren, daher reichen 10-15 Slides aus. Enthalten sein kann: Produkt und Vision, erste Traction (Nutzer, Kunden, MVP Validierung), Vorstellung des Teams und Zahlen zur Marktgröße.

Die richtigen Investor ansprechen

Bevor Ihr anfangt, die Investoren anzusprechen, solltet Ihr vorher genau recherchieren, ob der gefundene Investor zu Eurem Unternehmen passt, in welche Produkte er zuvor investiert hat und ob Ihr Folgeinvestitionen erwarten könnt. Das ist sehr wichtig, denn so könnt Ihr Zeit und Geld für die Vorbereitung und Präsentation sparen, wenn der Investor am Ende sowieso nicht interessiert ist. Wenn Ihr den Richtigen gefunden habt, dann könnt Ihr ihn per Mail oder durch sein Netzwerk ansprechen. Ihr werdet sehen, dass sich das Recherchieren lohnt, denn zum Unternehmen passende Investoren können Euch ihre Expertise und ihr Netzwerk zur Verfügung stellen.

Der Pitch

Nachdem Ihr mit dem Investor ein persönliches Meeting vereinbart habt, findet der Pitch statt. Vorher solltet Ihr Slides vorbereiten, die das Meeting strukturieren und Fragen der Investoren beantworten, falls welche vorhanden sind. Wie oben schon erwähnt, solltet Ihr einen guten Businessplan vorlegen können. Auf dieser Seite gibt es einige Tipps dazu. Der Pitch sollte interaktiv sein, in dem Ihr direkt auf Fragen eingeht. Es bringt nichts, die Investoren zu unterbrechen, denn die Fragen zeugen nur von Interesse. Alle Gründer sollten dabei sein, damit die Investoren vorher genau wissen, worauf sie sich im Falle einer Investition einlassen. Es ist wichtig, sich vorher genau abzusprechen, wer wofür verantwortlich ist, denn nur mit dem richtigen "Teamplay" könnt Ihr überzeugen.

Die Geschäftidee mittels einer Geschichte verkaufen

Man will es vielleicht nicht meinen, aber was bei Kindern funktioniert, gilt hier auch bei den Erwachsenen. Mit einer guten Geschichte, könnt Ihr Euch besser verkaufen, als mit einem langweiligen Vortrag. Um die Aufmerksamkeit der Investoren auf Euch zu ziehen, benötigt die Story einen starken Anfang und ein starkes Ende. Die Geschichte muss auf ein Ziel ausgerichtet sein, nämlich dass Euer Produkt oder Eure Dienstleistung die Welt zu einem besseren Ort macht. Am Ende der Geschichte muss der Investor mit einer positiven Empfindung den Pitch verlassen.

Elevator Pitch

Eine etwas andere Form der Präsentation ist der Elevator Pitch. Ziel ist es, in maximal zwei Minuten von der Geschäftsidee zu überzeugen. Dieser Begriff ist in den 1980er Jahren in den USA entstanden und bedeutet so viel wie "Aufzugspräsentation". Heute finden sie vor allem auf Venture Capital-Veranstaltungen statt. Wenn man überzeugt, dann bekommt man ein ausführliches Gespräch mit möglichen Geldgebern. Falls man keinen Investor überzeugt, dann lohnen sich solche Veranstaltungen auf jeden Fall dennoch, insbesondere um Kontakte zu knüpfen und sich bekannt zu machen. Hier gibt es ein paar Beispiele von Elevator Pitchs.

Als Fazit kann man sagen, dass eine gute Vorbereitung das A und O ist. Wenn Ihr es dann auch schafft, Eure Idee interessant zu verkaufen, kann fast nichts mehr schief gehen. In unseren Beitrag haben wir nicht alles ausführlich beschrieben, wenn es aber Bedarf für mehr Informationen von Eurer Seite gibt, dann meldet Euch bei uns und wir verfassen einen Beitrag zu Euren Fragen.

Euer Coworking Erfurt-Team

5Mai/160

Start-up Finanzierung: So funktioniert’s!

Der Weg in die Selbstständigkeit ist nicht immer leicht. Wichtige Punkte auf der To-do-Liste sind oft schon abgehakt, aber das Kästchen bei "Finanzierung" bleibt leer? Dann schaffen wir Euch jetzt Abhilfe. In einer dreiteiligen Beitragsserie zeigen wir Euch Möglichkeiten der Finanzierung, wie man die Investoren überzeugt und die Finanzierung richtig einsetzt.

Start-up Finanzierung

Seed Phase

Diese Phase wird auch als Anfangsphase oder Frühphase bezeichnet. Es gibt bereits ein fertiges Geschäftskonzept und einen Prototyp. Hier bietet sich zum Beispiel die Family & Friends-Finanzierung an. Das kann unter anderem ein Darlehen für Unternehmensanteile sein. Der Vorteil dabei ist, dass man das Geld schnell zur Verfügung stehen hat, flexibel zurück zahlen kann und eventuell keine Zinsen anfallen.

Lokale Förderer

Es gibt auch Startup- oder Business-Plan-Wettbewerbe. So kann man bereits erste Kontakte zu Investoren gewinnen und tolle Preise abstauben. Hier haben wir eine Liste von staatlich geförderten Wettbewerben. Auch örtliche Industrie- und Handelskammern sowie Wirtschaftsfördergesellschaften bieten Hilfe an. Dazu gehört zum Beispiel die Existenzgründerberatung, der Austausch mit Gleichgesinnten, Zugang zu Fördermitteln und auch die Förderer bieten eigene Wettbewerbe an.

Start-up-Paten

Start-up-Paten nennt man unter anderem Business Angels, das heißt Investoren, die zu Beginn bis zu eine Million Euro investieren. Sie stellen ihre Expertise und ein Netzwerk zur Seite. Die Beziehungen sind oft sehr persönlich. Der Investor agiert dabei als Mentor. Er öffnet Türen zu weiteren Investoren und bekommt in der Regel Unternehmensanteile. Solche Paten findet man zum Beispiel beim Business Angel Netzwerk Deutschland.

Accelerator

Acceleratoren greifen in der Frühphase unter die Arme und geben Hilfe bei der Konkretisierung und Umsetzung des Geschäftsmodells. Sie werden auch "Start-up Beschleuniger" genannt. Es gibt Accelerator Programme, die eine fünfstellige Anschubfinanzierung, mehrere Wochen/Monate Coaching, Büroräume und eine erste PR-Unterstützung geben. Dafür müssen die Start-ups Unternehmensanteile abtreten.

Inkubatoren

Inkubatoren helfen bei der Ausgestaltung des Geschäftsmodells. Sie bieten Mentoring, Infrastrukturen und Geld. Die Beziehung zwischen Gründer und Förderer ist hier enger als bei dem Accelerator Programm. Die Aufnahme erfolgt nach strengen inhaltlichen und formalen Kriterien. Die Gründer erhalten eine höhere Finanzierung von großen Konzernen, geben ihnen jedoch mehr Einflussmöglichkeiten ab. Die Angebote solltet Ihr deshalb vorab genau prüfen.

Bootstraping

Diese Form der Finanzierung benötigt viel Mut und Durchhaltevermögen. Die Gründer bauen ein Unternehmen ohne externes Kapital auf. Der Begriff kommt von der Redewendung: "To lift oneself by one's bootstraps". So werden sie gezwungen, in kleinen Schritten beharrlich zu arbeiten. Die Start-ups behalten die volle Kontrolle, es besteht aber kein exponentielles Wachstum.

Start-up Finanzierung mit Crowd

Bei dieser Art der Finanzierung kommt ein Schwarm an Unterstützern auf die Start-ups zu. Es gibt verschiedene Formen:

  • Crowdfunding

      Hier wird in ein konkretes Produkt beziehungsweise ein Projekt investiert. Jeder kann dabei Geldgeber sein. Für ihr Engagement erhalten die Unterstützer oft Zusatzmaterial oder Erwähnungen.

      • Crowdinvesting

          Hierbei investieren viele Unterstützer in ein Unternehmen beziehungsweise Start-up. Es werden kleine/mittlere Summen gegen Anteile gegeben. Das Geschäftsmodell wird vorher genau geprüft.

          • Crowdleding

              Das Konzept ist es, Kreditnehmer über das Netz mit Kreditnehmern zusammenzubringen.

              Kredite und Darlehen

              Dieser Weg kann oft nicht eingeschlagen werden, weil Start-ups über keine Sicherheiten für die Bank verfügen. Aber es gibt Optionen, zum Beispiel das Startgeld der KfW. Wenn ein Unternehmen weniger als drei Jahre am Markt ist, dann kann es eine zinsgünstige Finanzierung bis zu 100.000 Euro bekommen. Es gibt auch Bürgschaftsbüros, die Bürgschaften für eine Kreditaufnahme gewähren. Jedes Bundesland hat seine eigene Bürgschaft.

              Mikromezzaninkredite

              Die Kredite kommen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Sie werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds aus dem ERP Sondervermögen finanziert. Es entsteht eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital. Der Geldgeber ist stiller Gesellschafter ohne Stimmrechte und mischt sich operativ nicht ein. Es werden maximal 50.000 Euro ausgezahlt, ohne Sicherheiten anzugeben. Das Geld geht als Eigenkapital ein. Es sind maximal 10 Jahre Laufzeit bei 8 % Zinsen und 1,5 % Gewinnbeteiligung im Jahr. Beantragt werden kann das Ganze über die mittelständische Beteiligungsgesellschaft im jeweiligen Bundesland.

              Gründerfonds

              Bei Tech-Start-ups entstehen vor allem zu Beginn sehr hohe Kosten. Um diese zu tilgen, gibt es zum Beispiel den High-Tech-Gründerfonds. Der beinhaltet 500.000 Euro und kann bis zu zwei Millionen Euro aufgestockt werden. Start-ups erhalten Mentoring und Zugang zu Netzwerken der Fonds. Dafür müssen 15 % der Anteile abgegeben und ein Teil der Fördersumme zurückgezahlt werden.

              Serien-A-Finanzierung

              Die sogenannte Growth Phase beginnt, wenn das Produkt auf dem Markt ist und erste Gewinne abwirft. Zum Aufbau des Vertriebs, investieren Venture Capital-Firmen ab einer Million Euro. Dafür erhalten sie Unternehmensanteile, Mitspracherechte und Plätze im Aufsichtsrat. Weitere Finanzierungsrunden sind dann: B, C, D etc.

              Im Anschluss findet Ihr eine Infografik, die das Thema kurz umreißt. Im nächsten Beitrag möchten wir Euch Tipps geben, wie Ihr das erhaltene Kapital effizient einsetzen könnt.

              Start-up Finanzierungen

              Quelle: http://www.deutsche-startups.de/wp-content/uploads/2014/09/ds-how-funding-works-gross.jpg

              Euer Coworking Erfurt-Team

              21Apr/160

              Freelancer vs. Angestellter

              Habt Ihr Euch nicht auch schon gefragt, welches Arbeitsverhältnis besser ist? Ob es sich lohnt, den Schritt in die freie Mitarbeit zu wagen oder der sichere Arbeitsplatz nicht doch besser ist? Eine Frage, die von jedem Einzelnen in der Regel sehr unterschiedlich bewertet wird, ist es doch eine sehr subjektive Einstellung, wie wir gern arbeiten möchten und können. Wir sind dennoch der Frage auf den Grund gegangen und haben die beiden Formen mal gegenübergestellt.

              Vorteile Angestellter

              In einem festen Arbeitsverhältnis hat man für gewöhnlich einen geregelten Tagesablauf und erhält Monat für Monat sein Gehalt. Zudem ist es möglich, mit steigender Berufserfahrung befördert zu werden. Dadurch bekommt man ein höheres Gehalt und kann in der Firmenhierarchie aufsteigen. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist, dass man sich nur um seine Arbeit kümmern muss, in der Regel klare Aufgabenfelder hat und somit weiß, was einen erwartet. Andere Angelegenheiten werden Euch hingegen vom Arbeitgeber abgenommen, zum Beispiel all das, was mit dem Verdienst zusammenhängt. Ebenso werden Sozialbeiträge und Steuern vom Arbeitgeber verrichtet. Selbst wenn man mal nicht bei der Arbeit anwesend ist, sei es durch Krankheit oder Urlaub, erhält man trotzdem für diesen Zeitraum sein Gehalt.

              Es lässt sich insgesamt schlussfolgern, dass Ihr, wenn Ihr euch für festes Vertragsverhältnis entscheidet, eine gewisse Sicherheit in Eurem Arbeitsalltag habt. Gleichzeitig ist das Maß an Freiheit und Selbstbestimmung angesichts des relativen festen Fahrplans eines Angestelltens nur beschränkt möglich. Wer also sein eigener Herr sein möchte, für den könnte das Angestelltenverhältnis womöglich nicht das Richtige sein.

              Vorteile Freelancer

              Wenn Du lieber Dein eigenes Ding machen und Deine Ideen verwirklichen möchtest, solltest Du vielleicht eher die Arbeit als Freelancer in Betracht ziehen. Im Gegensatz zum Angestellten pflegen Freelancer kein festes Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitgeber. Sie nehmen Aufträge entgegen, haben aber auch die Möglichkeit, weniger lukrative Aufträge zu verwerfen. Oft können Freelancer frei entscheiden, von wo aus sie arbeiten möchten – sei es Hause, in festen Büros oder auch in Coworking Spaces. Ihr könnt also selbst bestimmen, wann und wo Ihr arbeitet. Darüberhinaus gibt es keine festen Verdienstgrenzen, sodass Euer Stundenlohn flexibel gestaltbar ist – natürlich immer in Absprache mit Eurem Projektpartner bzw. Auftraggeber. Ein großer Vorteil eines Freelancers ist die Flexibilität, egal ob zeitlich oder bei Aufträgen. Es ist nicht vertraglich geregelt, wann Ihr arbeiten müsst, denn Ihr könnt Euch Eure Zeit selbst einteilen. Durch diese Unabhängigkeit ist es Euch möglich, selbst über Eure Arbeitseinteilung, Auftraggeber und Urlaubszeiten zu entscheiden. Doch das Leben als Freelancer hat nicht nur Vorteile. Ein Nachteil ist, dass man sich als Freelancer selbstständig um Aufträge, Versicherung, Miete etc. kümmern muss. Wenn keine Aufträge ins Haus kommen, dann wird es ebenso schwierig, die Rechnungen für den nächsten Monat zu zahlen. Hier ist also ein gewisses Maß an Disziplin, Geduld und guter Organisation gefragt. Wen das aber nicht stört, für den könnte die Arbeitsform des Freelancers die richtige Wahl sein.

              Aus der Sicht eines Arbeitgebers

              Wenn wir nun einmal die Rolle des Arbeitgebers einnehmen, dann kann für diesen die Kombination aus Angestellten und Freelancern profitabel sein. Wenn beispielsweise personelle Engpässe in Projekten überwunden werden müssen, dann ist ein Freelancer eine gute Option. Da nur für die Erfüllung des Auftrages bezahlt wird, entstehen zudem keine Fixkosten für den Arbeitgeber. Ebenso lohnen sich Freelancer für offene Arbeitsfelder, denn für jede Tätigkeit findet sich meist ein geeigneter Freiberufler. Auf diesem Wege kann er seine Kenntnisse und Fähigkeiten mit in die Arbeit einbringen, wovon letztendlich sowohl der Freelancer selbst als auch der Auftraggeber profitiert.

              Man kann also sagen, dass Freelancer in Projekten und offenen Arbeitsfelder durchaus lukrativ für Arbeitgeber sein können. Für langfristige Aufgaben ist eher ein Festangestellter von Vorteil, da er meist vor Ort (in der Firma) ist, sich in den gegebenen Arbeits- und Unternehmensstrukturen gut auskennt und einen fest geregelten Arbeitsalltag hat.

              Fazit

              Wenn man sich nach Freiheit und Unabhängigkeit sehnt, dann lohnt sich der Schritt in die Selbstständigkeit. Ist man jedoch froh, nach einem geregelten Achtstundentag nach Hause zu kommen und jeden Monat sein Gehalt zu erhalten, dann ist es sinnvoller, ein festes Arbeitsverhältnis einzugehen.

              Wie sieht es bei Euch? Was sind Eure Erfahrungen? Teilt sie uns gern mit. :)

              Euer Coworking Erfurt-Team

              7Apr/160

              Digitale Nomaden Konferenz 2016

              Am 07. Mai und 08. Mai 2016 findet die sechste DNX in Berlin statt.

              Um die Stärken der Konferenz zu verdeutlichen, bringen wir es kurz auf den Punkt: 10 Speaker, geballtes Know-How & Networking.

              Die Themen sind Online-Selbstständigkeit und ortsunabhängiges Arbeiten.

              Wenn Ihr Euch entschließt, nach Berlin zu reisen, dann solltet Ihr Euch im Klaren sein, dass es sicht hier nicht um reine Fachvorträge handelt. Es sollen in einer offenen Atmosphäre Real-Life-Erfahrungen ausgetauscht und näher gebracht werden.

              Wenn Ihr also ein eigenes Online-Business habt oder starten möchtet oder anderweitig am digitalen Leben interessiert seid, dann seid Ihr auf der DNX genau richtig!

              Genauere Informationen zur Konferenz und den Tickets findet Ihr auf der entsprechenden Website.

              Für alle, die sich für die DNX entscheiden, denen wünschen wir eine tolle Veranstaltung!

              Euer Coworking Erfurt-Team

              24Mrz/160

              Neukundengewinnung: so funktioniert’s!

              Ihr habt ein Start-up gegründet oder Ihr besitzt bereits seit einigen Jahren eine Firma? Zu Beginn kamen eine Menge Aufträge rein, doch hat sich mit der Zeit die Auftragslage geändert? Um weiterhin das Bestehen der Firma zu sichern, ist nun eines gefragt: die Neukundengewinnung. Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Wir haben ein paar interessante Aspekte für Euch zusammengefasst.

              Das Online-Profil pflegen

              Damit Euch potentielle Neukunden finden können, ist es sinnvoll, das Online-Profil so gut wie möglich auszubauen. Dazu gehört eine Website, die alle wichtigen Informationen über Euer Unternehmen beinhaltet. Dabei ist darauf zu achten, sie nicht mit zu viel Inhalt zu füllen. Der Kunde muss alle nötigen Informationen schnellstmöglich finden können, damit er die Website nicht sofort wieder verlässt. Ebenso wichtig sind geschäftliche Netzwerke wie Xing oder LinkedIn, Blogs oder Mikroblogs wie Twitter und eine gut gepflegte Facebook-Seite.

              Printanzeigen

              Wenn genügend Budget zur Verfügung steht, dann kann sich auch eine Anzeige in einer Fachzeitschrift lohnen, da so genau die Zielgruppe angesprochen werden kann. Hat man allerdings nur wenig Budget und möchte dennoch eine Anzeige schalten, dann können sich auch regionale Zeitungen dafür eignen – auch wenn in diesem Fall tendenziell eher breit gestreut wird. Ebenfalls raten wir den Google-Dienst Adwords zu nutzen. Man kann sich ein Tagesbudget festlegen, um besser die Ausgaben zu kontrollieren. Dabei empfehlen wir Longtail Keywords, wie zum Beispiel: "Neukundengewinnung Coworking Space Erfurt", zu verwenden.

              E-Mail Werbung

              Hier geben wir Euch gleich zu Beginn einen Hinweis: Ohne ausdrückliche und nachweisliche Einwilligung verbietet es das deutsche Wettbewerbsrecht, den Erstkontakt durch E-Mails vorzunehmen. Bei Nichteinhaltung dieses Sachverhaltes drohen teure Abmahnungen. Wenn Ihr den Kontakt durch die E-Mail-Werbung jedoch trotzdem wahrnehmen wollt, dann empfehlen wir Euch, die Adressaten durch einen guten Mehrwert, den Ihr bietet, davon zu überzeugen, Euch die E-Mail-Adresse freiwillig zu übergeben. Man kann mit einer Vielzahl von Angeboten, wie zum Beispiel E-Books, Newslettern mit Rabattaktionen, Gutscheinen oder Gewinnspielen, die potentiellen Kunden locken, ihre E-Mail mitzuteilen.

              Direktmarketing

              Direktmarketing erfolgt zum Beispiel durch postalische Mailings oder durch Telefonaktionen. Postwerbung mit Infopost ist sicher eine günstige Alternative, aber auch nur erlaubt, wenn die E-Mail öffentlich zugänglich ist oder wenn man sich eine E-Mail-Liste gekauft hat. Im Anschreiben muss die Quelle der Adresse vermerkt sein. Bei Postwerbung spielt das Design und der Inhalt eine entscheidende Rolle, damit diese nicht gleich wieder im Mülleimer verschwindet. Sie muss auf den ersten Blick überzeugen. Lange Texte haben darauf nichts verloren.

              Bei Telefonwerbung gibt es auch ein paar Details zu berücksichtigen. Ohne ausdrückliche Einwilligung im B2C-Bereich darf keine telefonische Werbung erfolgen. Deshalb raten wir den Weg der mehrstufigen Kampagne: Sich erst per Mail zu melden und anschließend ein Telefongespräch vereinbaren.

              Vertrauen aufbauen

              Bevor man sich für einen Dienstleister entscheidet, stellt man sich viele Fragen wie: "Werden Sie halten, was Sie versprechen?" Oder: "Sind Sie ihren Preis wert?" Ohne Vertrauen lassen sich neue Kunden nur schlecht akquirieren. Durch einen guten Mehrwert und übersichtlichen Webauftritt sowie Weiterempfehlungen, Referenzen und Gütesiegel in Online-Shops zeigt man sich seriös und vertrauenswürdig. Ein entsprechender Expertenstatus, den man sich aktiv aufbauen kann, kann Euch sogar dabei helfen, dass teilweise Neukunden auf Euch zukommen. Wenn Ihr dem Publikum guten Content und interessante Themen in beispielsweise Blogs oder Online-Magazinen präsentiert, dann könnt Ihr Euch einen Ruf als Experte auf dem jeweiligen Fachgebiet erarbeiten. Wichtig ist hierbei, nicht werblich aufzutreten, sondern die Werbebotschaft geschickt zu verpacken und vor allem Inhalte zu liefern.

              Als Fazit kann man sagen, dass Ihr mit einen kleinen Budget und guten Content sehr viel erreichen könnt. Alles was Ihr dazu braucht, sind Geduld und Fleiß. Ideal ist eine Multikanalstrategie, gemischt aus Online- und Offline-Kanälen. Um Eure Werbemaßnahmen zu messen, könnt ihr zum Beispiel Gutschein-Codes oder Analysetools verwenden. Wenn Ihr gerne wissen möchtet, wie man diese Tipps umsetzen kann, dann meldet Euch doch bei uns und wir bringen bei Bedarf gerne weitere Beträge zu diesem Thema.

              Euer Coworking Erfurt-Team


              9Mrz/160

              10 Tipps für`s Coworking

              Coworking erfreut sich an einer stetig größer werdenden Beliebtheit und es wagen immer mehr Freiberufler, Unternehmensgründer oder Geschäftsreisende den Schritt und besuchen einen Coworking Space. Das Arbeiten außerhalb des Home Office oder des bekannten Arbeitsplatzes ist für einige unter Euch eine vollkommen neue Erfahrung, für die wir Euch ein paar Tipps vorstellen wollen, um in der neuen Umgebung produktiv arbeiten zu können.

              1. Der Arbeitsplatz

              An diesen Platz verbringt man vermutlich mehrere Stunden pro Tag beziehungsweise oft auch mehrere Wochen. Deshalb ist es wichtig, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, um am Ende seine Arbeitsziele zu erreichen. Da man in einem Coworking Space oft nicht jeden Tag den gleichen Platz hat, ist es wichtig, zu improvisieren. Gestaltet Euch darum diesen Platz individuell auf Eure Wünsche beziehungsweise auf Euer Wohlbefinden angepasst. Entwickelt eine gewisse Routine, wie Ihr Euren Tag beginnt und eure Arbeitsmaterialien platziert. Wenn der Tag routinemäßig startet, kann man sich so viel besser auf die Arbeit einstimmen.

              2. Chancen nutzen

              Wie der Begriff "Coworking" schon sagt, arbeitet man oft mit vielen verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Daraus kann sich eine richtige Community entwickeln, in der Ihr neue Menschen aus anderen Bereichen der Wirtschaft kennenlernen könnt. Oftmals lässt sich der ein oder andere Auftrag durch die neuen Kontakte ergattern. Das geschieht natürlich nicht wie von Zauberhand. Die Chance kann genutzt werden, indem Ihr Offenheit für Gespräche zeigt, die Bereitschaft, anderen zu helfen, zum Ausdruck bringt oder auch Visitenkarten bereitstellt.

              3. Dauer planen

              Manchmal ist man nur wenige Tage in einem Coworking Space, zu einem anderen Zeitpunkt arbeitet man wiederum viele Wochen dort. Bevor man sich für einen Space entscheidet, ist es wichtig, in etwa die Dauer des Aufenthaltes zu bestimmen und einen geeigneten Tarif für sich zu finden. Dadurch dass viele Spaces ein breites Angebot und Vergünstigungen anbieten, lässt sich schnell ein für Euch passender Tarif finden.

              4. Guidelines

              Jeder Space hat seine eigene Guidelines, um eine gute Zusammenarbeit der Coworker zu gewährleisten. Um in der jeweiligen Community aufgenommen bzw. akzeptiert zu werden, ist es deshalb wichtig, sich respektvoll zu verhalten. Schaut einfach, wie sich die anderen Coworker verhalten und agiert dementsprechend – am besten so, wie Ihr auch behandelt werden möchtet. :)

              5. Hilfestellung bieten

              Wie wir im Punkt "Chancen nutzen" schon angesprochen haben, ist es wichtig, den anderen in entsprechenden Situationen und bei Bedarf Hilfe zu leisten. Gerade, wenn man mal eine Denkblockade hat oder ein anderer Blickwinkel benötigt wird, kann Input von außen hilfreich sein. Dabei ist jedoch darauf zu achten, seine eigene Arbeit nicht zu vernachlässigen. Wenn es also die Zeit und Arbeit zulässt, ist dem nichts entgegenzustellen. Ganz im Gegenteil! Langfristig profitiert man oft durch die gegenseitige Hilfestellung – sei es neue Kontakte, Freundschaften oder sogar Aufträge, die dabei entstehen.

              6. Infrastruktur des Spaces beachten

              Wenn Ihr auf der Suche nach einem passenden Space seid, ist eine Fragestellung unabdingbar: Ist der Space mit allem ausgestattet, was ich brauche? Ganz wichtig ist natürliche eine stabile Internetverbindung, genügend Lichtquellen, ein Kaffeeautomat (besonders wichtig unter den Kaffeejunkies ;) ), ausreichend Büroräume und Konferenzmöglichkeiten. Wenn also alles Benötigte vorhanden ist, dann kann das fröhliche Coworken beginnen.

              7. Lautstärke beachten

              Das Thema Lautstärke ist eigentlich schon in den Guidelines eines Spaces geregelt. Wir wollen dieses Thema allerdings noch einmal kurz auffassen. Es ging bestimmt schon vielen von Euch so, dass es bei einem bestimmten Lautstärkepegel im Büro, nicht unbedingt einfach ist, sich zu konzentrieren. Nicht selten leidet auch die Produktivität darunter. Darum empfehlen wir Euch, Telefonate, Besprechungen und Diskussionen in Besprechungsräume zu verlagern, um die anderen Coworker nicht bei der Arbeit zu stören.

              8. Öffnungszeiten

              Nicht alle Coworking Spaces haben jeden Tag 24 Stunden für Euch geöffnet, deswegen solltet Ihr euch vorab über die Öffnungszeiten des jeweiligen Spaces informieren und Euch gegebenenfalls an diese anpassen.

              9. Vorbereitung

              Hat man den passenden Coworking Space für sich gefunden, spielt nun die Vorbereitung eine große Rolle. Wenn Ihr einen Platz reserviert, solltet Ihr mit den Betreibern absprechen, welche Arbeitsmaterialien bereits vorhanden sind und welche Ihr euch selbst mitbringen müsst. Schließlich soll die Arbeit nicht nur zur Hälfte erledigen werden, nur weil wichtige Materialien fehlen.

              10. Teil der Community werden

              Wie schon öfter oben erwähnt, ist es immer von Vorteil, sich als ein Teil in die Coworking-Community zu integrieren, besonders dann, wenn man öfter vor hat, in diesem Space zu arbeiten. Denn ein gutes Arbeitsklima ist schon die halbe Miete für einen angenehmen Arbeitstag. Das kann man dadurch erreichen, indem man an Gesprächen und gemeinsamen Mittagessen beteiligt oder an Workshops im Space teilnimmt. Wenn Ihr erst einmal Teil einer Gemeinschaft geworden seid, geht nicht nur die Arbeit leichter von statten, sondern auch neue Bekanntschaften und Perspektiven können in der gemeinschaftlichen Arbeit entstehen.

              Wir hoffen, wir konnten den Coworking-Neulingen und vielleicht auch ein paar erfahrenen Coworkern ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Bei Interesse schaut auch gern einfach mal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Euch!

              Euer Coworking Erfurt-Team

              18Feb/160

              Darum lohnt sich Coworking nicht nur für Freelancer

              Coworking stellt längst nicht mehr nur einen Trend für Freiberufler dar. Auch Geschäftsreisende, Start-ups und sogar Unternehmen setzen mittlerweile auf das neue Arbeitsgefühl. Es gibt eine Menge von Vorteilen, die Coworking Spaces bieten. Flexibilität, Unabhängigkeit und Gemeinschaftsgefühl stehen dabei ganz oben.

              Oftmals trauen sich viele Firmen jedoch noch nicht, diesen Schritt zu wagen und aus den gewohnten Arbeitsstrukturen auszubrechen. Wir haben ein paar Gründe, warum sich Coworking nicht nur für Freelancer lohnt.

              Coworking Spaces verbreiten durch einen Mix an unterschiedlichen Mitgliedern oft eine inspirierende Umgebung. Durch die neuen Eindrücke und den abwechslungsreichen Arbeitsalltag besteht eine vollkommen andere Art der Motivation der Mitarbeiter. Es entstehen neue Impulse und Ideen durch den Austausch mit Experten. So können auch Schreibblockaden durch Gespräche gelöst werden.

              Dadurch, dass oft viele Branchen in einem Space vertreten sind, entsteht weniger Kampf um den Kunden. Es können durch die neuen Kontakte sogar Aufträge entstehen, die es sonst so nie gegeben hätte.

              Ebenso bieten Coworking Spaces eine günstige Alternative, falls man seinen Mitarbeitern kein Büro zur Verfügung stellen kann. Auch für Events, Workshops, Weiterbildungen und Präsentationen sind die Space bestens geeignet. Sie sind kostensparend und lassen sich flexibel mieten. Insbesondere für kleine Unternehmen, die sich noch in den Anfangsschuhen befinden, kann der Coworking Space eine geeignete Option sein. Hier gibt es neben der Inspiration auch die benötigte Arbeitsaustattung.

              Wie Ihr sehen könnt, gibt es einige Gründe, sich für Coworking zu entscheiden. Wir hoffen, Euch hat unser Beitrag weitergeholfen. Falls es Fragen oder Anregungen zu diesem Thema gibt, stehen wir Euch gern zur Verfügung.

              Euer Coworking Erfurt-Team

              4Feb/160

              #2 [Blogserie]: Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern

              Nachdem wir Euch die ersten vier Tools im ersten Teil unserer Blogserie bereits vorgestellt haben, möchten wir Euch heute den zweiten Teil der Werkzeuge zeigen.

              5. Timesheet

              Wer nicht genau weiß, wie lange er oder sie an einem Projekt arbeitet, ist Timesheet die perfekte Lösung. Diese App bietet eine minutengenaue Dokumentation der Aufgaben und ermöglicht zudem die Auswertung der Projekte. Einfach ein Projekt anlegen, den Startknopf drücken und schon wird die Zeit erfasst. Diese App ist ebenfalls kostenlos.

              6. Pocket

              Wer kennt das nicht? Man checkt die News auf dem mobilen Endgerät, dann findet man einen Artikel, der besonders interessant klingt, aber man hat keine Zeit ihn jetzt zu lesen. Später versucht man vergeblich, den Artikel wieder zu finden, aber die Suche ist erfolglos. Für dieses Problem gibt es jetzt eine Lösung: Pocket. Es ist ein "Read it Later"-Tool, mit dem Ihr Euch Texte, Dokumente oder Videos merken könnt und sie einfach später anschaut. Die App ist kostenlos und für IOS, Android und Webbrowser geeignet.

              7. Ginger Page

              Für alle, die viel mit Geschäftspartnern im Ausland zu tun haben, ist diese Übersetzungs-App sicher goldwert. Sie ist kostenlos, für IOS und Android kompatibel und enthält 40 Sprachen. Ginger Page bietet sogar Alternativen bei der Übersetzung an und verbessert den eigenen Sprachstil.

              8. Fanpage Generator

              Für das Pflegen einer Facebook-Seite ist der Fanpage-Generator die passende Alternative. Er ermöglicht das Anlegen von Apps, wie zum Beispiel Feeds oder Gewinnspiele. Ihr benötigt keine Programmierkenntnisse, Ihr könnt Euch einfach die gewünschten Elemente per drag-and-drop zusammenbasteln. Die Elemente lassen sich frei ordnen und Ihr könnt Euch ein eigenes Design anlegen. Wenn man mit Facebook eingeloggt ist, dann ist das Hinzufügen der App kinderleicht. Dieses Tool kann 30 Tage lang kostenlos testen. Die Basisversion kostet 4,90 Euro pro Monat und die Pro-Version 19,90 Euro pro Monat, mit der unbegrenzt viele Seiten, Apps und Fans verwaltet werden können.

              Das war auch schon unsere Blogserie zum Thema "Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern". Wir hoffen, Euch hat es gefallen und Ihr habt vielleicht das ein oder andere Tool für Euch entdeckt.

              Euer Coworking Erfurt-Team

              20Jan/160

              #1 [Blogserie]: Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern

              Es gibt mittlerweile sehr viele Tools und Apps, die uns den Alltag erleichtern. Wir haben hier für Euch die für uns besten Tools zusammengefasst und werden sie Euch in einer zweiteiligen Blogserie vorstellen.

              1. Wunderlist

              Wunderlist ist eine kostenlose Online-To-Do-Liste, die Dir immer zeigt, was gerade zu tun ist. Die Anwendung ist ganz einfach: Aufgabe anlegen, Fälligkeitsdatum eingeben und einem Projekt zuordnen. Man kann die App mit dem Adressbuch und Facebook verknüpfen. Die App läuft auf dem iPhone, iPad, Mac sowie auf Android- und Windows-Geräten.

              2. Producteev

              Producteev ist eine für kleine Projekte kostenlose Task Manager Software. Sie hilft, die To-Do-Listen zu organisieren, weist Aufgaben zu und liefert Echtzeit-Updates zu den Projekten. Eine permanente Leitung ins Netz ist dabei nicht erforderlich. Die Software geeignet sich für IOS, Android und Windows.

              3. Handyporto

              Jeder kennt die Situation, dass man einen Brief verschicken möchte, aber gerade keine Briefmarke zur Hand hat. Dafür gibt es eine Lösung: Handyporto. Dieses Tool dient als Briefmarkenersatz und so einfach geht es: Eine SMS mit "BRIEF" an die 22122 schicken und schon erhaltet Ihr einen 12-stelligen Zahlencode. Diesen schreibt Ihr an die Stelle, wo eigentlich die Briefmarke aufgeklebt wird. Das Ganze kostet für einen Standardbrief 1,02 Euro und wird von der Telefonrechnung abgezogen.

              4. Twuffer

              Twuffer ist ein "Twitter-Buffer", der es ermöglicht, Tweets vorzuprogrammieren, damit dieser dann zu einem bestimmten Zeitpunkt online gehen kann. Dieses Tool eignet sich besonders für alle, die nicht immer Zeit haben, aber trotzdem eine gewisse Regelmäßigkeit in ihrer Twitterpräsenz wahren wollen. Die Anmeldung ist ganz simpel: Ihr meldet euch auf twuffer.com mit euren Twitter-Zugangsdaten an und gebt einmalig Eure Zeitzone ein. Anschließend gebt Ihr den Tweet in das Eingabefeld ein, wählt Datum und Uhrzeit aus und klickt anschließend auf "shedule". Man kann sich die Liste der bereits vorprogrammierten Tweets anschließend ansehen und diese sogar nachbearbeiten. Doch das Beste kommt zum Schluss: Dieses Tool ist komplett kostenlos.

              Das war auch schon der erste Teil der Blogserie, der zweite wird in Kürze folgen.

              Euer Coworking-Team