Coworking Erfurt. Der Coworking Space in der Landeshauptstadt. Flexibler Arbeitsraum für Freischaffende, Kreative, Webworker, Studenten und Existenzgründer.

21Apr/160

Freelancer vs. Angestellter

Habt Ihr Euch nicht auch schon gefragt, welches Arbeitsverhältnis besser ist? Ob es sich lohnt, den Schritt in die freie Mitarbeit zu wagen oder der sichere Arbeitsplatz nicht doch besser ist? Eine Frage, die von jedem Einzelnen in der Regel sehr unterschiedlich bewertet wird, ist es doch eine sehr subjektive Einstellung, wie wir gern arbeiten möchten und können. Wir sind dennoch der Frage auf den Grund gegangen und haben die beiden Formen mal gegenübergestellt.

Vorteile Angestellter

In einem festen Arbeitsverhältnis hat man für gewöhnlich einen geregelten Tagesablauf und erhält Monat für Monat sein Gehalt. Zudem ist es möglich, mit steigender Berufserfahrung befördert zu werden. Dadurch bekommt man ein höheres Gehalt und kann in der Firmenhierarchie aufsteigen. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist, dass man sich nur um seine Arbeit kümmern muss, in der Regel klare Aufgabenfelder hat und somit weiß, was einen erwartet. Andere Angelegenheiten werden Euch hingegen vom Arbeitgeber abgenommen, zum Beispiel all das, was mit dem Verdienst zusammenhängt. Ebenso werden Sozialbeiträge und Steuern vom Arbeitgeber verrichtet. Selbst wenn man mal nicht bei der Arbeit anwesend ist, sei es durch Krankheit oder Urlaub, erhält man trotzdem für diesen Zeitraum sein Gehalt.

Es lässt sich insgesamt schlussfolgern, dass Ihr, wenn Ihr euch für festes Vertragsverhältnis entscheidet, eine gewisse Sicherheit in Eurem Arbeitsalltag habt. Gleichzeitig ist das Maß an Freiheit und Selbstbestimmung angesichts des relativen festen Fahrplans eines Angestelltens nur beschränkt möglich. Wer also sein eigener Herr sein möchte, für den könnte das Angestelltenverhältnis womöglich nicht das Richtige sein.

Vorteile Freelancer

Wenn Du lieber Dein eigenes Ding machen und Deine Ideen verwirklichen möchtest, solltest Du vielleicht eher die Arbeit als Freelancer in Betracht ziehen. Im Gegensatz zum Angestellten pflegen Freelancer kein festes Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitgeber. Sie nehmen Aufträge entgegen, haben aber auch die Möglichkeit, weniger lukrative Aufträge zu verwerfen. Oft können Freelancer frei entscheiden, von wo aus sie arbeiten möchten – sei es Hause, in festen Büros oder auch in Coworking Spaces. Ihr könnt also selbst bestimmen, wann und wo Ihr arbeitet. Darüberhinaus gibt es keine festen Verdienstgrenzen, sodass Euer Stundenlohn flexibel gestaltbar ist – natürlich immer in Absprache mit Eurem Projektpartner bzw. Auftraggeber. Ein großer Vorteil eines Freelancers ist die Flexibilität, egal ob zeitlich oder bei Aufträgen. Es ist nicht vertraglich geregelt, wann Ihr arbeiten müsst, denn Ihr könnt Euch Eure Zeit selbst einteilen. Durch diese Unabhängigkeit ist es Euch möglich, selbst über Eure Arbeitseinteilung, Auftraggeber und Urlaubszeiten zu entscheiden. Doch das Leben als Freelancer hat nicht nur Vorteile. Ein Nachteil ist, dass man sich als Freelancer selbstständig um Aufträge, Versicherung, Miete etc. kümmern muss. Wenn keine Aufträge ins Haus kommen, dann wird es ebenso schwierig, die Rechnungen für den nächsten Monat zu zahlen. Hier ist also ein gewisses Maß an Disziplin, Geduld und guter Organisation gefragt. Wen das aber nicht stört, für den könnte die Arbeitsform des Freelancers die richtige Wahl sein.

Aus der Sicht eines Arbeitgebers

Wenn wir nun einmal die Rolle des Arbeitgebers einnehmen, dann kann für diesen die Kombination aus Angestellten und Freelancern profitabel sein. Wenn beispielsweise personelle Engpässe in Projekten überwunden werden müssen, dann ist ein Freelancer eine gute Option. Da nur für die Erfüllung des Auftrages bezahlt wird, entstehen zudem keine Fixkosten für den Arbeitgeber. Ebenso lohnen sich Freelancer für offene Arbeitsfelder, denn für jede Tätigkeit findet sich meist ein geeigneter Freiberufler. Auf diesem Wege kann er seine Kenntnisse und Fähigkeiten mit in die Arbeit einbringen, wovon letztendlich sowohl der Freelancer selbst als auch der Auftraggeber profitiert.

Man kann also sagen, dass Freelancer in Projekten und offenen Arbeitsfelder durchaus lukrativ für Arbeitgeber sein können. Für langfristige Aufgaben ist eher ein Festangestellter von Vorteil, da er meist vor Ort (in der Firma) ist, sich in den gegebenen Arbeits- und Unternehmensstrukturen gut auskennt und einen fest geregelten Arbeitsalltag hat.

Fazit

Wenn man sich nach Freiheit und Unabhängigkeit sehnt, dann lohnt sich der Schritt in die Selbstständigkeit. Ist man jedoch froh, nach einem geregelten Achtstundentag nach Hause zu kommen und jeden Monat sein Gehalt zu erhalten, dann ist es sinnvoller, ein festes Arbeitsverhältnis einzugehen.

Wie sieht es bei Euch? Was sind Eure Erfahrungen? Teilt sie uns gern mit. :)

Euer Coworking Erfurt-Team

7Apr/160

Digitale Nomaden Konferenz 2016

Am 07. Mai und 08. Mai 2016 findet die sechste DNX in Berlin statt.

Um die Stärken der Konferenz zu verdeutlichen, bringen wir es kurz auf den Punkt: 10 Speaker, geballtes Know-How & Networking.

Die Themen sind Online-Selbstständigkeit und ortsunabhängiges Arbeiten.

Wenn Ihr Euch entschließt, nach Berlin zu reisen, dann solltet Ihr Euch im Klaren sein, dass es sicht hier nicht um reine Fachvorträge handelt. Es sollen in einer offenen Atmosphäre Real-Life-Erfahrungen ausgetauscht und näher gebracht werden.

Wenn Ihr also ein eigenes Online-Business habt oder starten möchtet oder anderweitig am digitalen Leben interessiert seid, dann seid Ihr auf der DNX genau richtig!

Genauere Informationen zur Konferenz und den Tickets findet Ihr auf der entsprechenden Website.

Für alle, die sich für die DNX entscheiden, denen wünschen wir eine tolle Veranstaltung!

Euer Coworking Erfurt-Team

24Mrz/160

Neukundengewinnung: so funktioniert’s!

Ihr habt ein Start-up gegründet oder Ihr besitzt bereits seit einigen Jahren eine Firma? Zu Beginn kamen eine Menge Aufträge rein, doch hat sich mit der Zeit die Auftragslage geändert? Um weiterhin das Bestehen der Firma zu sichern, ist nun eines gefragt: die Neukundengewinnung. Dabei gibt es eine Menge zu beachten. Wir haben ein paar interessante Aspekte für Euch zusammengefasst.

Das Online-Profil pflegen

Damit Euch potentielle Neukunden finden können, ist es sinnvoll, das Online-Profil so gut wie möglich auszubauen. Dazu gehört eine Website, die alle wichtigen Informationen über Euer Unternehmen beinhaltet. Dabei ist darauf zu achten, sie nicht mit zu viel Inhalt zu füllen. Der Kunde muss alle nötigen Informationen schnellstmöglich finden können, damit er die Website nicht sofort wieder verlässt. Ebenso wichtig sind geschäftliche Netzwerke wie Xing oder LinkedIn, Blogs oder Mikroblogs wie Twitter und eine gut gepflegte Facebook-Seite.

Printanzeigen

Wenn genügend Budget zur Verfügung steht, dann kann sich auch eine Anzeige in einer Fachzeitschrift lohnen, da so genau die Zielgruppe angesprochen werden kann. Hat man allerdings nur wenig Budget und möchte dennoch eine Anzeige schalten, dann können sich auch regionale Zeitungen dafür eignen – auch wenn in diesem Fall tendenziell eher breit gestreut wird. Ebenfalls raten wir den Google-Dienst Adwords zu nutzen. Man kann sich ein Tagesbudget festlegen, um besser die Ausgaben zu kontrollieren. Dabei empfehlen wir Longtail Keywords, wie zum Beispiel: "Neukundengewinnung Coworking Space Erfurt", zu verwenden.

E-Mail Werbung

Hier geben wir Euch gleich zu Beginn einen Hinweis: Ohne ausdrückliche und nachweisliche Einwilligung verbietet es das deutsche Wettbewerbsrecht, den Erstkontakt durch E-Mails vorzunehmen. Bei Nichteinhaltung dieses Sachverhaltes drohen teure Abmahnungen. Wenn Ihr den Kontakt durch die E-Mail-Werbung jedoch trotzdem wahrnehmen wollt, dann empfehlen wir Euch, die Adressaten durch einen guten Mehrwert, den Ihr bietet, davon zu überzeugen, Euch die E-Mail-Adresse freiwillig zu übergeben. Man kann mit einer Vielzahl von Angeboten, wie zum Beispiel E-Books, Newslettern mit Rabattaktionen, Gutscheinen oder Gewinnspielen, die potentiellen Kunden locken, ihre E-Mail mitzuteilen.

Direktmarketing

Direktmarketing erfolgt zum Beispiel durch postalische Mailings oder durch Telefonaktionen. Postwerbung mit Infopost ist sicher eine günstige Alternative, aber auch nur erlaubt, wenn die E-Mail öffentlich zugänglich ist oder wenn man sich eine E-Mail-Liste gekauft hat. Im Anschreiben muss die Quelle der Adresse vermerkt sein. Bei Postwerbung spielt das Design und der Inhalt eine entscheidende Rolle, damit diese nicht gleich wieder im Mülleimer verschwindet. Sie muss auf den ersten Blick überzeugen. Lange Texte haben darauf nichts verloren.

Bei Telefonwerbung gibt es auch ein paar Details zu berücksichtigen. Ohne ausdrückliche Einwilligung im B2C-Bereich darf keine telefonische Werbung erfolgen. Deshalb raten wir den Weg der mehrstufigen Kampagne: Sich erst per Mail zu melden und anschließend ein Telefongespräch vereinbaren.

Vertrauen aufbauen

Bevor man sich für einen Dienstleister entscheidet, stellt man sich viele Fragen wie: "Werden Sie halten, was Sie versprechen?" Oder: "Sind Sie ihren Preis wert?" Ohne Vertrauen lassen sich neue Kunden nur schlecht akquirieren. Durch einen guten Mehrwert und übersichtlichen Webauftritt sowie Weiterempfehlungen, Referenzen und Gütesiegel in Online-Shops zeigt man sich seriös und vertrauenswürdig. Ein entsprechender Expertenstatus, den man sich aktiv aufbauen kann, kann Euch sogar dabei helfen, dass teilweise Neukunden auf Euch zukommen. Wenn Ihr dem Publikum guten Content und interessante Themen in beispielsweise Blogs oder Online-Magazinen präsentiert, dann könnt Ihr Euch einen Ruf als Experte auf dem jeweiligen Fachgebiet erarbeiten. Wichtig ist hierbei, nicht werblich aufzutreten, sondern die Werbebotschaft geschickt zu verpacken und vor allem Inhalte zu liefern.

Als Fazit kann man sagen, dass Ihr mit einen kleinen Budget und guten Content sehr viel erreichen könnt. Alles was Ihr dazu braucht, sind Geduld und Fleiß. Ideal ist eine Multikanalstrategie, gemischt aus Online- und Offline-Kanälen. Um Eure Werbemaßnahmen zu messen, könnt ihr zum Beispiel Gutschein-Codes oder Analysetools verwenden. Wenn Ihr gerne wissen möchtet, wie man diese Tipps umsetzen kann, dann meldet Euch doch bei uns und wir bringen bei Bedarf gerne weitere Beträge zu diesem Thema.

Euer Coworking Erfurt-Team


9Mrz/160

10 Tipps für`s Coworking

Coworking erfreut sich an einer stetig größer werdenden Beliebtheit und es wagen immer mehr Freiberufler, Unternehmensgründer oder Geschäftsreisende den Schritt und besuchen einen Coworking Space. Das Arbeiten außerhalb des Home Office oder des bekannten Arbeitsplatzes ist für einige unter Euch eine vollkommen neue Erfahrung, für die wir Euch ein paar Tipps vorstellen wollen, um in der neuen Umgebung produktiv arbeiten zu können.

1. Der Arbeitsplatz

An diesen Platz verbringt man vermutlich mehrere Stunden pro Tag beziehungsweise oft auch mehrere Wochen. Deshalb ist es wichtig, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, um am Ende seine Arbeitsziele zu erreichen. Da man in einem Coworking Space oft nicht jeden Tag den gleichen Platz hat, ist es wichtig, zu improvisieren. Gestaltet Euch darum diesen Platz individuell auf Eure Wünsche beziehungsweise auf Euer Wohlbefinden angepasst. Entwickelt eine gewisse Routine, wie Ihr Euren Tag beginnt und eure Arbeitsmaterialien platziert. Wenn der Tag routinemäßig startet, kann man sich so viel besser auf die Arbeit einstimmen.

2. Chancen nutzen

Wie der Begriff "Coworking" schon sagt, arbeitet man oft mit vielen verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Daraus kann sich eine richtige Community entwickeln, in der Ihr neue Menschen aus anderen Bereichen der Wirtschaft kennenlernen könnt. Oftmals lässt sich der ein oder andere Auftrag durch die neuen Kontakte ergattern. Das geschieht natürlich nicht wie von Zauberhand. Die Chance kann genutzt werden, indem Ihr Offenheit für Gespräche zeigt, die Bereitschaft, anderen zu helfen, zum Ausdruck bringt oder auch Visitenkarten bereitstellt.

3. Dauer planen

Manchmal ist man nur wenige Tage in einem Coworking Space, zu einem anderen Zeitpunkt arbeitet man wiederum viele Wochen dort. Bevor man sich für einen Space entscheidet, ist es wichtig, in etwa die Dauer des Aufenthaltes zu bestimmen und einen geeigneten Tarif für sich zu finden. Dadurch dass viele Spaces ein breites Angebot und Vergünstigungen anbieten, lässt sich schnell ein für Euch passender Tarif finden.

4. Guidelines

Jeder Space hat seine eigene Guidelines, um eine gute Zusammenarbeit der Coworker zu gewährleisten. Um in der jeweiligen Community aufgenommen bzw. akzeptiert zu werden, ist es deshalb wichtig, sich respektvoll zu verhalten. Schaut einfach, wie sich die anderen Coworker verhalten und agiert dementsprechend – am besten so, wie Ihr auch behandelt werden möchtet. :)

5. Hilfestellung bieten

Wie wir im Punkt "Chancen nutzen" schon angesprochen haben, ist es wichtig, den anderen in entsprechenden Situationen und bei Bedarf Hilfe zu leisten. Gerade, wenn man mal eine Denkblockade hat oder ein anderer Blickwinkel benötigt wird, kann Input von außen hilfreich sein. Dabei ist jedoch darauf zu achten, seine eigene Arbeit nicht zu vernachlässigen. Wenn es also die Zeit und Arbeit zulässt, ist dem nichts entgegenzustellen. Ganz im Gegenteil! Langfristig profitiert man oft durch die gegenseitige Hilfestellung – sei es neue Kontakte, Freundschaften oder sogar Aufträge, die dabei entstehen.

6. Infrastruktur des Spaces beachten

Wenn Ihr auf der Suche nach einem passenden Space seid, ist eine Fragestellung unabdingbar: Ist der Space mit allem ausgestattet, was ich brauche? Ganz wichtig ist natürliche eine stabile Internetverbindung, genügend Lichtquellen, ein Kaffeeautomat (besonders wichtig unter den Kaffeejunkies ;) ), ausreichend Büroräume und Konferenzmöglichkeiten. Wenn also alles Benötigte vorhanden ist, dann kann das fröhliche Coworken beginnen.

7. Lautstärke beachten

Das Thema Lautstärke ist eigentlich schon in den Guidelines eines Spaces geregelt. Wir wollen dieses Thema allerdings noch einmal kurz auffassen. Es ging bestimmt schon vielen von Euch so, dass es bei einem bestimmten Lautstärkepegel im Büro, nicht unbedingt einfach ist, sich zu konzentrieren. Nicht selten leidet auch die Produktivität darunter. Darum empfehlen wir Euch, Telefonate, Besprechungen und Diskussionen in Besprechungsräume zu verlagern, um die anderen Coworker nicht bei der Arbeit zu stören.

8. Öffnungszeiten

Nicht alle Coworking Spaces haben jeden Tag 24 Stunden für Euch geöffnet, deswegen solltet Ihr euch vorab über die Öffnungszeiten des jeweiligen Spaces informieren und Euch gegebenenfalls an diese anpassen.

9. Vorbereitung

Hat man den passenden Coworking Space für sich gefunden, spielt nun die Vorbereitung eine große Rolle. Wenn Ihr einen Platz reserviert, solltet Ihr mit den Betreibern absprechen, welche Arbeitsmaterialien bereits vorhanden sind und welche Ihr euch selbst mitbringen müsst. Schließlich soll die Arbeit nicht nur zur Hälfte erledigen werden, nur weil wichtige Materialien fehlen.

10. Teil der Community werden

Wie schon öfter oben erwähnt, ist es immer von Vorteil, sich als ein Teil in die Coworking-Community zu integrieren, besonders dann, wenn man öfter vor hat, in diesem Space zu arbeiten. Denn ein gutes Arbeitsklima ist schon die halbe Miete für einen angenehmen Arbeitstag. Das kann man dadurch erreichen, indem man an Gesprächen und gemeinsamen Mittagessen beteiligt oder an Workshops im Space teilnimmt. Wenn Ihr erst einmal Teil einer Gemeinschaft geworden seid, geht nicht nur die Arbeit leichter von statten, sondern auch neue Bekanntschaften und Perspektiven können in der gemeinschaftlichen Arbeit entstehen.

Wir hoffen, wir konnten den Coworking-Neulingen und vielleicht auch ein paar erfahrenen Coworkern ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg geben. Bei Interesse schaut auch gern einfach mal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Coworking Erfurt-Team

18Feb/160

Darum lohnt sich Coworking nicht nur für Freelancer

Coworking stellt längst nicht mehr nur einen Trend für Freiberufler dar. Auch Geschäftsreisende, Start-ups und sogar Unternehmen setzen mittlerweile auf das neue Arbeitsgefühl. Es gibt eine Menge von Vorteilen, die Coworking Spaces bieten. Flexibilität, Unabhängigkeit und Gemeinschaftsgefühl stehen dabei ganz oben.

Oftmals trauen sich viele Firmen jedoch noch nicht, diesen Schritt zu wagen und aus den gewohnten Arbeitsstrukturen auszubrechen. Wir haben ein paar Gründe, warum sich Coworking nicht nur für Freelancer lohnt.

Coworking Spaces verbreiten durch einen Mix an unterschiedlichen Mitgliedern oft eine inspirierende Umgebung. Durch die neuen Eindrücke und den abwechslungsreichen Arbeitsalltag besteht eine vollkommen andere Art der Motivation der Mitarbeiter. Es entstehen neue Impulse und Ideen durch den Austausch mit Experten. So können auch Schreibblockaden durch Gespräche gelöst werden.

Dadurch, dass oft viele Branchen in einem Space vertreten sind, entsteht weniger Kampf um den Kunden. Es können durch die neuen Kontakte sogar Aufträge entstehen, die es sonst so nie gegeben hätte.

Ebenso bieten Coworking Spaces eine günstige Alternative, falls man seinen Mitarbeitern kein Büro zur Verfügung stellen kann. Auch für Events, Workshops, Weiterbildungen und Präsentationen sind die Space bestens geeignet. Sie sind kostensparend und lassen sich flexibel mieten. Insbesondere für kleine Unternehmen, die sich noch in den Anfangsschuhen befinden, kann der Coworking Space eine geeignete Option sein. Hier gibt es neben der Inspiration auch die benötigte Arbeitsaustattung.

Wie Ihr sehen könnt, gibt es einige Gründe, sich für Coworking zu entscheiden. Wir hoffen, Euch hat unser Beitrag weitergeholfen. Falls es Fragen oder Anregungen zu diesem Thema gibt, stehen wir Euch gern zur Verfügung.

Euer Coworking Erfurt-Team

4Feb/160

#2 [Blogserie]: Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern

Nachdem wir Euch die ersten vier Tools im ersten Teil unserer Blogserie bereits vorgestellt haben, möchten wir Euch heute den zweiten Teil der Werkzeuge zeigen.

5. Timesheet

Wer nicht genau weiß, wie lange er oder sie an einem Projekt arbeitet, ist Timesheet die perfekte Lösung. Diese App bietet eine minutengenaue Dokumentation der Aufgaben und ermöglicht zudem die Auswertung der Projekte. Einfach ein Projekt anlegen, den Startknopf drücken und schon wird die Zeit erfasst. Diese App ist ebenfalls kostenlos.

6. Pocket

Wer kennt das nicht? Man checkt die News auf dem mobilen Endgerät, dann findet man einen Artikel, der besonders interessant klingt, aber man hat keine Zeit ihn jetzt zu lesen. Später versucht man vergeblich, den Artikel wieder zu finden, aber die Suche ist erfolglos. Für dieses Problem gibt es jetzt eine Lösung: Pocket. Es ist ein "Read it Later"-Tool, mit dem Ihr Euch Texte, Dokumente oder Videos merken könnt und sie einfach später anschaut. Die App ist kostenlos und für IOS, Android und Webbrowser geeignet.

7. Ginger Page

Für alle, die viel mit Geschäftspartnern im Ausland zu tun haben, ist diese Übersetzungs-App sicher goldwert. Sie ist kostenlos, für IOS und Android kompatibel und enthält 40 Sprachen. Ginger Page bietet sogar Alternativen bei der Übersetzung an und verbessert den eigenen Sprachstil.

8. Fanpage Generator

Für das Pflegen einer Facebook-Seite ist der Fanpage-Generator die passende Alternative. Er ermöglicht das Anlegen von Apps, wie zum Beispiel Feeds oder Gewinnspiele. Ihr benötigt keine Programmierkenntnisse, Ihr könnt Euch einfach die gewünschten Elemente per drag-and-drop zusammenbasteln. Die Elemente lassen sich frei ordnen und Ihr könnt Euch ein eigenes Design anlegen. Wenn man mit Facebook eingeloggt ist, dann ist das Hinzufügen der App kinderleicht. Dieses Tool kann 30 Tage lang kostenlos testen. Die Basisversion kostet 4,90 Euro pro Monat und die Pro-Version 19,90 Euro pro Monat, mit der unbegrenzt viele Seiten, Apps und Fans verwaltet werden können.

Das war auch schon unsere Blogserie zum Thema "Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern". Wir hoffen, Euch hat es gefallen und Ihr habt vielleicht das ein oder andere Tool für Euch entdeckt.

Euer Coworking Erfurt-Team

20Jan/160

#1 [Blogserie]: Tools & Apps, die das Leben eines Coworkers erleichtern

Es gibt mittlerweile sehr viele Tools und Apps, die uns den Alltag erleichtern. Wir haben hier für Euch die für uns besten Tools zusammengefasst und werden sie Euch in einer zweiteiligen Blogserie vorstellen.

1. Wunderlist

Wunderlist ist eine kostenlose Online-To-Do-Liste, die Dir immer zeigt, was gerade zu tun ist. Die Anwendung ist ganz einfach: Aufgabe anlegen, Fälligkeitsdatum eingeben und einem Projekt zuordnen. Man kann die App mit dem Adressbuch und Facebook verknüpfen. Die App läuft auf dem iPhone, iPad, Mac sowie auf Android- und Windows-Geräten.

2. Producteev

Producteev ist eine für kleine Projekte kostenlose Task Manager Software. Sie hilft, die To-Do-Listen zu organisieren, weist Aufgaben zu und liefert Echtzeit-Updates zu den Projekten. Eine permanente Leitung ins Netz ist dabei nicht erforderlich. Die Software geeignet sich für IOS, Android und Windows.

3. Handyporto

Jeder kennt die Situation, dass man einen Brief verschicken möchte, aber gerade keine Briefmarke zur Hand hat. Dafür gibt es eine Lösung: Handyporto. Dieses Tool dient als Briefmarkenersatz und so einfach geht es: Eine SMS mit "BRIEF" an die 22122 schicken und schon erhaltet Ihr einen 12-stelligen Zahlencode. Diesen schreibt Ihr an die Stelle, wo eigentlich die Briefmarke aufgeklebt wird. Das Ganze kostet für einen Standardbrief 1,02 Euro und wird von der Telefonrechnung abgezogen.

4. Twuffer

Twuffer ist ein "Twitter-Buffer", der es ermöglicht, Tweets vorzuprogrammieren, damit dieser dann zu einem bestimmten Zeitpunkt online gehen kann. Dieses Tool eignet sich besonders für alle, die nicht immer Zeit haben, aber trotzdem eine gewisse Regelmäßigkeit in ihrer Twitterpräsenz wahren wollen. Die Anmeldung ist ganz simpel: Ihr meldet euch auf twuffer.com mit euren Twitter-Zugangsdaten an und gebt einmalig Eure Zeitzone ein. Anschließend gebt Ihr den Tweet in das Eingabefeld ein, wählt Datum und Uhrzeit aus und klickt anschließend auf "shedule". Man kann sich die Liste der bereits vorprogrammierten Tweets anschließend ansehen und diese sogar nachbearbeiten. Doch das Beste kommt zum Schluss: Dieses Tool ist komplett kostenlos.

Das war auch schon der erste Teil der Blogserie, der zweite wird in Kürze folgen.

Euer Coworking-Team

7Jan/160

“VUCA”: ein neuer Arbeitstrend

Die Welt ist stetig im Wandel. Als Unternehmer wird es immer wichtiger sein, sich neuen Arbeitstrends anzupassen. Die Arbeitswelt von morgen verlangt neue Anforderungen an ein Unternehmen. Einer dieser Trends nennt sich "VUCA", den wir für Euch einmal kurz zusammengefasst haben.

V-Volatil (Veränderlichkeit)

Nichts in dieser Welt bleibt gleich, so auch nicht die Anforderungen und Erwartungen an ein Unternehmen oder an sich selbst. Es ist ein Zeitalter der häufigen Jobwechsel und der stetigen Bildung angebrochen.

U-Uncertain (Unsicherheit)

Die Veränderlichkeit verursacht wiederum oft Unsicherheit. Eine genaue Planung ist kaum noch möglich. Mit Abweichungen in der Realität muss man immer rechnen.

C-Complex (Komplexität)

Mittlerweile gibt es eine Flut an Informationen. Mensch und Technik werden immer weiter miteinander vernetzt. Die Struktur ist dabei kaum noch überschaubar.

A-Ambiguous (Vieldeutigkeit)

Dinge sind häufig nicht so wie sie scheinen. Die eigene Perspektive reicht nicht mehr aus, um sich eine Übersicht über das Gesamtbild machen zu können. Es werden auch andere Blickwinkel benötigt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Es ist das Zeitalter der Jongleure angebrochen. Erfolg lässt sich nur noch schwer planen und die Welt wird immer komplexer. Die totale Transparenz und Schnelllebigkeit erzeugen einen hohen Druck auf uns. Es ist Zeit für eine neue Führungskultur, die Agilität, Flexibilität und den produktiven Umgang mit Komplexität mit sich bringt. Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) und emotionale Intelligenz sind hier neue Schlagworte.

Um mit diesen Trend umgehen zu können, haben wir für Euch ein paar Tipps zusammengefasst:

1. Eine gemeinsame Vision schaffen und das Engagement wecken.

2. Komplexe Informationen sammeln und die Wissensgewinnung vorantreiben.

3. Fokussiert bleiben, lernen mit Stress umzugehen und entschlossen handeln.

Wir sind uns bewusst, dass es sich um ein sehr komplexes Thema und einen kontinuierlichen Prozess handelt, den man nicht von heute auf auf morgen verändern kann. Die Tipps sind daher mehr als Anreize zu verstehen, die es dann weiter zu konkretisieren gilt. Wenn man sich aber mit dem Trend beschäftigt und auseinandersetzt, dann ist das bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Falls Ihr noch Fragen zu dem Thema habt, dann könnt Ihr uns diese gern stellen.

Euer Coworking Erfurt-Team

22Dez/150

Coworking Trends 2015

Das Jahr 2015 neigt sich langsam dem Ende zu, deshalb wollen wir Euch einen kleinen Rückblick auf die Coworking Trends dieses Jahres geben.

1. Wachstum

Der erste Coworking Space wurde vor 50 Jahren in Kalifornien eröffnet. In den letzten Jahren gab es ein exponentielles Wachstum der Neueröffnungen. Während es im Jahr 2014 5800 Coworking Spaces weltweit gab, hat sich die Anzahl 2015 auf bereits 7800 Spaces erhöht. Die Tendenz ist weiterhin steigend, weil sich immer mehr Freiberufler, Startups oder kleine Unternehmen für den Gang in einen Coworking Space entscheiden.

2. Coworking breitet sich auch in den ländlichen Gebieten aus

Spaces sind meist nur in großen Städten vertreten. Das soll sich jetzt ändern, denn es werden auch Spaces in kleineren Orten verfügbar sein. Es sollen immerhin alle, auch die aus den ländlichen Gebieten, die Chancen nutzen können, in einen Coworking Space zu arbeiten. Da Freiberufler auch nicht mehr nur in ihrer Heimatstadt, sondern überall auf der Welt arbeiten, ist es an der Zeit, umzudenken und überall Platz zum Arbeiten zu schaffen. Dazu zählen unter anderem weniger bevölkerte Gebiete oder auch kleine Inseln im Süden werden bei den Coworkern immer beliebter.

3. Investments

Immer mehr Investoren haben das Potential von dem stetigen Anwuchs von Coworking erkannt und haben ihr Geld investiert. So können Spaces ausgebaut beziehungsweise besser ausgestattet werden. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

4. Nische

Da die Coworker nicht nur aus einer Branche kommen, sondern aus fast jeden Bereich vertreten sind, passen sich die Spaces immer weiter an ihr Umfeld an. So spezialisieren sich einige Spaces auf eine Nische, wie zum Beispiel auf Musiker, Einzelhändler, Künstler oder Mütter mit Kindern. So lässt sich für jeden Coworker der für ihn passende Space finden.

5. Coworking Spaces

Wie wir in unseren Artikel "Außergewöhnliche Coworking Orte" schon beschrieben haben, gibt es nicht mehr nur "normale" Spaces, die einem Bürogebäude gleichen. So entstehen Spaces in Bibliotheken, Flughäfen oder Schwimmbädern. Wer sich also einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz wünscht, kann die zahlreichen Angebote der verschiedenen Orte wahrnehmen und testen.

( Vgl. eoffice.net )

Auf Printerest haben wir eine Infografik gefunden, die das Thema nocheinmal veranschaulicht.

2015 war also ein weiteres erfolgreiches Jahr für das Coworking und wir hoffen, das wird sich auch 2016 nicht ändern. Wenn Ihr Erfahrungen mit den neuen Trends gemacht habt, dann hinterlasst uns doch ein Kommentar und berichtet uns davon. :)

Desweiteren wünschen wir Euch frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Euer Coworking Erfurt-Team

9Dez/150

Achtung: Streckensperrung der Mitte-Deutschland-Schiene!

Achtung an alle Coworker aus dem Raum Erfurt: vom 02.04.16-04.09.16 wird es eine Streckensperrung der Mitte-Deutschland-Schiene zwischen Weimar und Jena-Göschwitz geben.

Bestehende Gleis- und Verkehrsanlagen müssen erneuert werden, deswegen kommt es zu einer Totalsperrung, die 22 Wochen andauert.

Regionalbahnen der Erfurter Bahn fallen während der Bauzeit zwischen Jena und Weimar aus.

Deshalb wollen wir alle Coworker, die von Erfurt nach Jena pendeln, darauf aufmerksam machen, sich rechtzeitig um eine Alternativlösung für diesen Zeitraum zu kümmern.

Der Coworking Space aus Erfurt steht den Betroffenen in diesem Zeitraum selbstverständlich zur Verfügung. Alle Details bezüglich Preis & Reservierung findet Ihr auf unserer Website.

Falls Ihr auch betroffen seid, findet Ihr genauere Informationen über die Fahrbahnänderung hier und wir beantworten Euch auch gern weitere Fragen.

Euer Coworking Erfurt-Team